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Das Massivhaus mit regionalen Unterschieden |
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Wenn man sich im Urlaub auf den Weg macht und durch die deutschen Lande fährt, dann stellt man fest, dass es regionale Unterschiede im Aussehen der Wohnhäuser gibt. Das ist beim Massivhaus nicht anders. In den Randgebieten der großen Städte greift man aus Platzgründen oft zum Massivhaus in Reihenform. Die dafür benötigten Grundstücke sind nicht so groß und deshalb nicht so kostenintensiv wie die, die man für ein frei stehendes Massivhaus benötigen würde. Das kommt dort deshalb zum Tragen, die Preise pro Quadratmeter Land oft ziemlich hoch sind und der Grundstückspreis nicht selten die Baukosten für das Massivhaus übersteigt. In ländlichen Gegenden sieht man viel öfter das Massivhaus mitten in einem großen Garten. Auch an den Fassaden kann man erkennen, ob man sich in Stadtnähe oder auf dem Land befindet. In städtischen Regionen herrscht eher eine schlichte praktische Gestaltung vor, während auf dem Land oft große überdachte Balkons die Giebelseiten zieren und statt der Tiefgarage ein großer Carport gebaut wird, der gleich noch überdachte Stellflächen für Müllbehälter und Gartengeräte bietet oder an den sich eine geräumige Sitzecke anschließt, die vom überzogenen Dach des Carports profitiert. Das überzogene Dach findet sich vor allem in schneereichen Regionen an den Wohnhäusern, während in städtischen Gebieten das Dach oft an der Mauerkante des Giebels von Massivhaus endet.
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